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Pressebericht zum Naturerlebnistag Ottersheim, 16. Juli 2006

Das Interesse der Bevölkerung war groß, als am vergangenen Sonntag anlässlich der Ottersheimer Wässertage die Naturschutzverbände in der Scheune der Oldtimerfreunde einen Naturerlebnistag organisierten. Die Idee zu einem solchen gemeinsamen Event hatte der NVS (Naturschutzverband Südpfalz). Am abwechslungsreichen Programm beteiligten sich der Naturschutzbund (NABU), der Landschaftspflegeverband Südpfalz, Landesforsten und die Jugendpflege der Verbandsgemeinde Bellheim. Die Oldtimerfreunde stellten ihre erst kürzlich eingeweihte, sehr gut ausgestattete Oldtimerscheune - gleichzeitig ein Museum für alte Landmaschinen - zur Verfügung und sorgten professionell für das leibliche Wohl der Gäste.

Bereits früh morgens um 7 Uhr fanden sich 20 Teilnehmer für die Vogelstimmenwanderung ein, und bei der abendlichen Fledermausexkursion waren es noch einmal so viele. An Plakatwänden, einem Infostand sowie bei Vorträgen und Führungen durch Wald und Wiese konnten sich die Besucher über die Naturschutzprojekte der Verbände und des Forstes informieren und Flora und Fauna kennen lernen. Knapp 80 Leute konnten bei einer Führung zur Wiesenbewässerung über 50 Störche beobachten. Dabei kam neben anderen alten Wiesenbautechniken eine einzigartige Ottersheimer Erfindung, der Rinnenpflug, zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder zum Einsatz. Die Kinder waren begeistert von den spannenden Aktionsprogrammen in den Wiesen und am Walderlebnispfad. Dauerbrenner während des ganzen Tages waren die verschiedenen Mitmach-Angebote: Bienenhölzer bohren, seine eigene Butter schütteln, Malen und Töpfern. Kaum ein Kind verließ das Fest ohne eine Kette um den Hals, auf dem der eigene Namen auf einem Holzplättchen eingraviert wurde.

Die Auswilderung von drei Turmfalken und einem Mäusebussard verfolgten über 200 Menschen. Ein weiterer Höhepunkt war das Wett-Mähen, bei dem Lokalpolitiker auf einer benachbarten Wiese gegeneinander antraten: aus Ottersheim der Beigeordnete Kreiner, aus Knittelsheim Bürgermeister Christmann, aus Bellheim Ortsbürgermeister Dr. Heinz mit dem Beigeordneten Witulski,  aus Zeiskam die Ortsbeigeordnete Frau Schick und Herr Riemer. Bei Stockbrot am Lagerfeuer hatte der Tag einen gemütlichen Ausklang.

Alle Beteiligten waren mit der Resonanz auf das gemeinsame Fest sehr zufrieden und planen bereits eine Wiederholung im übernächsten Jahr.

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Am Sonntag, den 24. April 2005 veranstaltete die Ortsgruppe Kandel des NV-S einen Ausflug nach Waghäusel zum Naturschutzgebiet an den ehemaligen Absetzteichen der aufgelassenen Zuckerfabrik.Trotz des regnerischen Wetters kamen viele hochmotivierte Natur-Interessierte zusammen, und - kaum am Zielort - hörte der Regen auf!

Ulrich Mahler höchstpersönlich führte uns durch die Wagbach-Niederung und zeigte uns eindrucksvoll die Einmaligkeit dieses herrlichen Gebietes. Neben Schwarzmilan, brütenden Purpurreihern, einer tollen Kormoran- und einer Lachmöwen-Kolonie waren natürlich die vielen Beobachtungen von Blaukehlchen absolute Höhepunkte! Auch die Rohrweihen, Rohrammern, besonders die vielen Nachtigallen (mehr als 50 Paare!), Kuckucke, verschiedene Rohrsänger- und Grasmückenarten ... Die Schwarzkopfmöwen und Schwarzhalstaucher haben uns ebenfalls fasziniert! Nicht zu vergessen die vielen Entenarten, und und und ...
  Aufenthalt zur Vogelbeobachtung. Das Bild wurde von Axel Friedrich zur Verfügung gestellt.

Ein rundum gelungener Tag! Zur Erinnerung an diese großartige Exkursion konnten die begeisterten Teilnehmer noch Blaukehlchen-Pins erwerben! (Falls Sie ebenfalls an solchen Vogel-Pins interessiert sind: Siggi Schweers hat eine Auswahl auf Lager!)

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Triftexkursion vom 16. November 2003

Trotz des weniger schönen Wetters waren 15 Teilnehmer gekommen um im Erlenbachtal bei Erlenbach, tief im Pfälzerwald, in der Nähe von Johanniskreuz die steinernen Zeugen der Holztrift zu besichtigen. Der Referent, Forsttechniker Guido Sprenger hat die Freilegung und Restaurierung der Anlagen betreut und konnte somit sein detailliertes Wissen über die jahrhundertealte Geschichte der Holztrift zusammen mit historischen Details über das schwere Leben der Waldbewohner an die Exkursionsteilnehmer weitergeben. Als Abschluß der Veranstaltung saß man in einer gemütlicher Gaststätte in Speyerbrunn beisammen, um die Eindrücke noch einmal Revue passieren zu lassen.

 

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