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Die Ergebnisse des Jahres 2009 weisen mit 1611 aufgefangenen Tieren gegenüber 2008 (1426 Tiere) insgesamt einen leichten Zuwachs von knapp 13% aus. Nach
einzelnen Arten betrachtet, ist die Entwicklung erneut überaus uneinheitlich. Vergleicht man jedoch die Säulen der letzten vier Jahre in der nachstehenden Grafik, so scheint sich die Verteilung nach Arten im Abstand von zwei Jahren zu wiederholen:
- In den Jahren 2006 und 2008 waren Springfrösche und Grasfrösche in eher geringen Stückzahlen vertreten, in den Jahren 2007 und
2009 hingegen sehr stark - weit mehr als das Doppelte der “geraden” Jahre. Fadenmolche sind hingegen in den “ungeraden” Jahren kaum noch vorhanden. Eine mögliche Erklärung für dieses Auf und Ab könnte sein,
dass die neue Generation eines Jahrgangs erst im übernächsten Jahr geschlechtsreif wird und erst dann zum ersten Mal wandert. Das würde dann aber auch bedeuten, dass jede Generation nur ein einziges Mal zur
Fortpflanzung kommt. Kann das sein ...?
- Auch wenn man den Abstand von zwei Jahren zugrunde legt, ist bei den Braunfröschen insgesamt ein deutlicher Rückgang zu
verzeichnen: gegenüber 2007 sind im Jahr 2009 rund 28% weniger Spring- und Grasfrösche angekommen.
- Bei den Erdkröten setzt sich der Abwärtstrend ebenfalls fort: hier beträgt der Rückgang gegenüber 2008 rund 27%.
- Der bereits im Vorjahr aufgezeigte Trend, dass die Anzahl der im nördlichen Teil des Zauns aufgefangenen Tiere zunimmt, hat sich verstärkt: mehr als
die Hälfte der geretteten Tiere kam von nördlich der Abzweigung Richtung Büchelberg. Daraus lässt sich schließen, dass die Amphibien ihren Lebensraum generell mehr in den nördlichen Bereich verlagert haben.
Es wäre zu klären, wie weit dieses Verhalten auf natürliche Umstände (Trockenheit, Nahrungsmangel, ...) zurückzuführen ist bzw. andere Faktoren - z.B. Störungen durch Holzfällung o.ä. - eine Rolle gespielt
haben können.
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